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Sie alle sind fit für den Job

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Eingestellt von: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Scherf
Eingestellt am: 02.12.2008

Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Gießen verabschiedet ihre Absolventen - Durchschnittsnote von 2,0

GIESSEN (fod). "Nichts ist beständiger als der Wandel, und das gilt vor allem in den Wirtschaftswissenschaften", wandte sich Prof. Martin Morlock am Freitagabend bei der Absolventenfeier der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) Gießen in der Aula der Justus-Liebig-Universität an seine jungen Zuhörer. Eine Weisheit, die alle knapp 50 Absolventen der vergangenen Monate schon vor drei oder weniger Jahren verinnerlicht hatten, als sie berufsbegleitend ihr Weiterbildungsstudium an der VWA begannen. "Nun liegt es an Ihnen, die Theorie in gute Praxis umzusetzen", ergänzte Morlock und war überzeugt, dass "alle fit für den Job" seien.

Von den Absolventen erreicht wurden ganz unterschiedliche Ziele: So haben sich die einen in sechs Semestern zum Betriebswirt (VWA), wahlweise auch mit den Schwerpunkten Marketing und Controlling, qualifiziert, während andere sich in Personal-, Finanz- und Verwaltungsmanagement oder Wirtschaftsinformatik fortbildeten, zum Ökonom in Marketing und Controlling wurden oder ein Aufbaustudium zum Marketing- oder Controllingbetriebswirt absolvierten. Voraussetzung für die Zulassung an der Akademie, die sich der berufsbegleitenden Weiterbildung von Angestellten, Beamten und Selbstständigen aus Wirtschaft und Verwaltung widmet, sind eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens einjährige Berufspraxis, Abiturienten können das Studium bereits parallel zu einer kaufmännischen Berufsausbildung beginnen, während ein Aufbaustudium ein abgeschlossenes Hochschulstudium voraussetzt.

"Die erfreuliche Nachricht ist, dass 49 von 76 Personen, die 2005 ihr Studium begannen, heute ihren Abschluss erhalten", betonte Studienleiter Prof. Wolfgang Scherf. Sie seien somit in der Regelstudienzeit geblieben, trotz beruflicher Belastung. "Auch eine Durchschnittsnote von 2,0 ist ein sehr gutes Ergebnis." Mit Eva-Maria Kurz konnte Scherf einer Absolventin sogar zur "Traumnote" von 1,0 gratulieren. Wie der Studienleiter und Morlock sind viele Dozenten der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie erfahrene Hochschulprofessoren der Gießener Universität oder erfolgreiche Führungskräfte aus der Wirtschaftspraxis.

"Manchmal hatte man schon das Gefühl, dass einem alles über den Kopf wächst", gestand nach Überreichung aller Abschlussurkunden und jeweils einer Rose als Geschenk die Absolventin Ina Andrea Junga. Und so sprach sie im Namen ihrer Kommilitonen allen anwesenden Familienmitgliedern, Partnern und Dozenten "Dank für die Unterstützung und Geduld" aus, die ihnen im Laufe der vergangenen Jahre entgegengebracht worden sei. Zugleich äußerte sie ihre Hoffnung, dass die an der Akademie entstandenen Freundschaften und aufgebauten Netzwerke auch in Zukunft weiter bestehen bleiben.

Quelle: Gießener Anzeiger 01.12.2008

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